© 2016 Lazarus

Wer rastet, rostet – in Übung bleiben!

Es ist über ein Jahr her, dass ich das letzte Mal ernsthaft im Fotograben war. Aus durchaus erfreulichen Gründen – aber irgendwie fehlte mir das schon. Als mich meine Freunde von Clustered Vision zu ihrem Gig im Cotton Club einluden, war das ein mehr als willkommener Anlass, endlich wieder ein wenig spielen zu gehen.

2016-05-14_20.15.47-Cotton Club-2Das Kammgarn gibt jungen Bands aus der Region regelmäßig die Chance, vor Publikum zu spielen und sich so einen Namen zu erarbeiten. Das klappt! Der Cotton Club war gerammelt voll und die Stimmung ab der erste Minute hervorragend. Die erste Band des Abends – Not My Funeral – feierte ihre Bühnenpremiere und ich muss zugeben, dass ich die ersten Minuten auch das Gefühl hatte, ich wäre das erste Mal mit der Kamera bei einem Konzert dabei. Die Jungs haben ordentlich Stimmung gemacht, wenn Ihr also den Namen auf einem Plakat seht und auf laute, druckvolle und handgespielte Musik steht, geht hin!

2016-05-14_21.26.15-Cotton ClubCo-Headliner des Abends waren Clustered Vision, die etwas machen, dass irgendwie-aber-nicht-ganz-fast-ein-bisschen-so-was-wie Nu Metal ist und ziemlich rockt. Ich mag die Jungs und das Mädel unglaublich gerne und das nicht nur, weil sie mich für die Fotos ihrer ersten Promo-CD gebucht hatten. Zu meinem Erschrecken stelle ich gerade fest, dass ich mit diesen Fotos noch gar nicht angegeben habe – das muss ich dringend nachholen!

Die Band arbeitet gerade fleißig an ihrem ersten Studioalbum auf das ich sehr gespannt bin.

No Time To Expect, mit von denen ich das Vergnügen hatte, mir bevor es los ging, eine Zigarette zu schnorren und viel Spaß hatte, brachten den Laden dann noch einmal richtig zu Kochen.

2016-05-14_22.37.55-Cotton Club

Jap, wenn Ihr eine dieser Bands auf einem Plakat findet – geht hin, es lohnt sich! (Gebt Euch Livemusik! Das kann ich gar nicht oft genug sagen!)

Es war auch schön, einige liebe Kollegen – Tanja und und Jonas vom Streetteam SüdWest – zu treffen, ein Gedenkbierchen zu trinken, gemeinsam in alten Zeiten zu schwelgen und zu lästern. Irgendwie habe ich das alles vermisst.

Wie gesagt und um zum Thema zurück zu kommen, hatte ich am Anfang des Abends das Gefühl, zum ersten Mal ein Konzert zu fotografieren. Irgendwie bekam ich das Licht nicht in den Griff… Zum Glück übernahmen an diesem Abend irgendwann die antrainierten Fotoreflexe das Fotografieren… Was mich – endlich! – zum Titel des Artikels bringt: Theorie ist wichtig und hilfreich. Man muss wissen was man tun möchte. Aber um all dieses Wissen in Fotos umzusetzen braucht es Übung. Jede Menge davon.

Man muss sich gewisse Arbeitsweisen und auch Reflexe antrainieren. Doof ist, dass genau diese Dinge ziemlich schnell verschüttet werden, wenn man nicht am Ball bleibt.

Jeder, der sich ernsthaft mit (jeder Art) Fotografie auseinandersetzt, wird anfangs eine angenehm steile Lernkurve bemerken. Nach einer gewissen Zeit wird es anstrengender, sich weiter zu verbessern. Und wenn man dann nicht – trotzdem oder deswegen – weiter macht und an sich arbeitet, baut man allmählich ab. Genau das ist mir passiert. Ich habe gemerkt, dass Dinge, die mir vor noch gar nicht allzu langer Zeit leicht von der Hand gingen, schwer fielen. Letztlich habe ich die Kurve noch gekriegt und mir fest vorgenommen, dass mir so etwas nicht noch einmal passiert. Das nächste von hoffentlich vielen Konzerten steht im Terminplan und ich freue mich wahnsinnig darauf!

2016-05-14_21.18.41-Cotton Club

Wenn Ihr von dem wirren Geschreibsel hier irgendwas mitnehmen wollt, dann das hier: übt! Bleibt am Ball und nehmt Euch die Zeit, an Euren fotografischen Fähigkeiten ständig weiter zu arbeiten! Keine Ausreden!

Oh – alle Bilder des Abends könnt Ihr hier bewundern.

 

 

 

EXIFs des Titelbildes:
Kamera: NIKON D800
Lens: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 24-70mm f/2.8
Brennweite: 34mm
Verschlusszeit: 1/100s
Blende: ƒ/3.2
ISO: 640

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