Nikon Z7 – Kaufentscheidung

Das Dahinscheiden meiner alten Freundin habe ich beweint, von meinen Leihgeräten erzählt, jetzt ist es an der Zeit, ein wenig über mein neues Lieblingsspielzeug zu plaudern. Mit dem ersten Erdmännchen habe ich ja an anderer Stelle schon angegeben und tatsächlich wurde ich schon gefragt, wo denn „der Rest“ (was auch immer damit gemeint ist) bliebe. Nun, hier ist er also, der erste Artikel über meine Z7, viel Spaß.

Als Nikonianer mit ein paar teuren Objektiven auf der Suche nach einem neuen Body hatte ich echte Entscheidungsschmerzen! In der für mich in Frage kommenden Preisklasse gibt es nicht nur die grandiosen D850, D750 und D500, sondern auch noch die neu vorgestellten Z6 und Z7. Für jeden Body gibt es gute Kaufgründe und vielleicht hilft es dem ein oder anderen von Euch, wenn ich meine Entscheidung zuerst begründe, bevor ich anfange zu lästern:

Alle drei klassischen DSLR-Bodys haben ihre eigenen Vorteile – allgemein wird dem Autofokus immer noch nachgesagt, er sei in heiklen Situationen treffsicherer als der ihrer EVIL Schwestern. Die technische Qualität der Fotos aus den jeweiligen Bodys ist bei allen dreien über jeden Zweifel erhaben, wobei ich die etwas größere Tiefenunschärfe der Vollformater ein wenig lieber mag. Wären die drei Ds das komplette Teilnehmerfeld gewesen, wäre ich jetzt (ohne allzu lange nachdenken zu müssen) stolzer Besitzer einer D850.

Dummerweise hat Nikon die Z-Serie vorgestellt und der beste saarländische Fotofachhändler der Welt – Foto+Digital Gressung – hatte die Bodys auch noch zum Anschauen und Ausprobieren da. Das ist gemein! (Und EVIL – ich bitte Euch! Das ist durchaus ein Anreiz^^)

Die Z-Reihe ist beeindruckend klein und leicht. Hinzu kommt, dass ich alle meine teuren Objektive mit dem FTZ-Adapter ohne Qualitätseinbußen weiter verwenden kann. Der Adapter ist nichts anderes als ein Zwischenstück, dass den Abstand zwischen Sensor und Objektiv vergrößert und die elektrischen Kontakte durchreicht. Mehr passiert nicht. Ich habe experimentiert und kann beim besten Willen keinen Unterschied feststellen. Außerdem profitieren alle Objektive vom Bildstabilisator im Sensor. Sehr erfreulich ist, dass ich auch meine EL-15 Akkus weiter verwenden kann.

Ich kann also meine Objektive ohne Einschränkung aber mit zusätzlichem Bildstabilisator verwenden. Meine Akkus passen da auch rein. Die Technik ist recht neu, das Bajonett exakt auf diese Technik zugeschnitten. Jeder Test lobt die Bildqualität – was also kann schief gehen?!

Nun, man wagt sich an eine andere Bedienung und ein anderes Fotografiekonzept. Was genau das bedeutet, kann auch der ausführlichste Test den man sich durchliest oder als Video anschaut nicht vollständig vermitteln. Aber die Dinger machen verdammt Neugierig!

Letztlich habe ich mich verführen lassen. Mittlerweile hat meine Z7 ihre ersten ernsthaften Einsätze hinter sich und ich werde Euch in den folgenden Artikeln mit meinen persönlichen Eindrücke und Einschätzungen erfreuen. Spoiler: Ich mag sie.

Nachtrag: Dieses Video fasst die Entscheidungsschmerzen besser zusammen, als ich es jemals könnte.

 

EXIFs des Titelbildes:
Kamera: NIKON D200
Lens: AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm f/2.8G IF-ED
Brennweite: 48mm
Verschlusszeit: 1/125s
Blende: ƒ/8
ISO: 100

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

What is 12 + 5 ?
Please leave these two fields as-is:
IMPORTANT! To be able to proceed, you need to solve the following simple math (so we know that you are a human) :-)