AF-Herausforderung

Doro Pesch gehört zum Urgestein des deutschen Heavy Metals, mit Musik von Warlock und ihren Solo-Alben bin ich groß geworden. Es war also nicht nur ein lang gehegter Wunsch von mir, sie einmal live und aus dem Fotograben erleben zu dürfen, sondern auch eine Reise zurück in die Vergangenheit.

Die junge Dame (Baujahr 1964) rockt immer noch ganz gewaltig – und sie bleibt auch ihrem Stil treu, so dass ich einen Großteil der Lieder mitsingengrölen konnte. Das mit dem Rocken ist sehr, sehr wörtlich gemeint: Doro hüpft wie ein wild gewordener Flummi auf Speed über die Bühne, so dass meine Ausrüstung durchaus Probleme hatte, ihr hinterher zu fokussieren. Außerdem scheinen ihre Finger in einer ewigen Pommesgabel erstarrt zu sein.

Das alles tut dem Live-Erlebnis keinen Abbruch, im Gegenteil! Das ist guter, alter, klassischer, handgespielter Metal aus einer Zeit, als das Wort „true“ noch unnötig war.

Hinzu kommt, dass Doro sich rührend um ihre Fans kümmert, nach einem Konzert findet sie immer noch ein wenig Zeit, um für Fotos zu posieren, Autogramme zu geben oder für das ein oder andere Schwätzchen.

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